Iris Tamara Wiesner

Heilpraktikerin

Reittherapie

Pferde sind für uns Menschen untrennbar verbunden mit Begriffen wie Freiheit, Kraft, Ausdauer, Schönheit und Anmut. Diese Größe und Stärke – dabei gleichzeitig diese Sanftheit, wenn uns das Pferd erlaubt auf seinem Rücken zu reiten.
Das Pferd fördert die Wahrnehmung durch Anregung unserer Sinne. Nicht nur der Gleichgewichtssinn wird angeregt. Wir können das weiche Fell und die Wärme fühlen, die Atmung des Pferdes sehen, hören und fühlen, das Schnauben und den Hufschlag hören. Auch der Geruch der Pferde ist natürlich etwas ganz besonderes. Das Gefühl von getragen werden kann tiefe Emotionen in uns wecken. Damit sprechen Pferde unser Inneres an. Das heißt:
Pferde bewegen uns!
Und das nicht nur wenn wir sie reiten.
Sie fördern direkt das Selbstbewusstsein des Klienten. Es bedeutet schon etwas, wenn man es schafft so ein großes Tier dazu zu bringen, zu folgen.
Außerdem sind Pferde in der Lage emotionale Denkmuster zu durchbrechen. Depressive werden angeregt und Hyperaktive beruhigt. Somit haben sie eine außergewöhnlich ausgleichende Wirkung auf das Gemüt der Menschen.
Im Umgang mit dem Pferd kann der Klient zumindest für kurze Zeit seine Sorgen, Ängste und Nöte vergessen und Lebensfreude erfahren.
Pferde sind von Natur aus sehr soziale Tiere. Diese Eigenheit ist in der Therapie sehr nützlich. Pferde haben keine Vorurteile. Größe, Alter, Aussehen, Nationalität oder IQ des Menschen sind ihnen völlig egal. Sie lassen sich auch nicht von Äußerlichkeiten täuschen, denn sie reagieren auf Atmung, Körperhaltung, Stimme und Gestik. Damit können sie unmittelbar die Echtheit des Auftretens ihres Gegenübers einschätzen. Nicht umsonst heißt es:
“Pferde, Spiegel deiner Seele”
Pferde sind einfach fantastische Wesen und hervorragende Therapeuten und das Beste daran ist, dass sie in der Lage sind zu therapieren ohne dass der Klient merkt, dass er therapiert wird.
Das erklärt auch, warum die Reittherapie erfolgreich bei therapiemüden Klienten eingesetzt werden kann.

Abschlussarbeit:
“Wir reiten im Zauberwald mit dem Einhorn”
-psychoemotionale Traumaarbeit-